Fazit

In dieser Arbeit wurden die Methoden der Ebenenlotung und Kreisanpassung sowie das Laserscanning genauer untersucht.
Die Ebenenlotung und Kreisanpassung haben Schwächen, wenn die Messungen bei stärkerem oder böigem Wind ausgeführt werden. Deshalb ist zu empfehlen die Messungen bei geeigneten Wetterbedingungen (möglichst bedeckt, trocken, wenig Wind) durchzuführen. Beim Laserscanning spielt der Wind durch die große Anzahl an Punkten eine geringere Rolle.
Welche Methode letztendlich zum Einsatz kommt, hängt von einigen Faktoren ab. Alle drei Methoden sind aus vermessungstechnischer Sicht geeignet um die Schiefstellungen präzise zu bestimmen.
Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit scheidet die Ebenenlotung allerdings aus. Sie ist zu teuer und mit zu viel Aufwand verbunden. Die grundsätzliche Empfehlung ist die Methode der Kreisanpassung. Diese ist auch besonders einfach in der Auswertung und es liegen schnell Ergebnisse für den Kunden vor. Allerdings reichen einfache Messungen nicht aus um verlässliche Aussagen zu treffen. Es sollten immer mehrere Sätze gemessen werden. Auch zu empfehlen ist eine kontinuierliche Kontrolle, die jedes Jahr wiederholt wird. Erst dann lassen sich fundierte Aussagen über die Schiefstellung der Anlagen treffen.
In Bezug auf die Wirtschaftlichkeit ist die Kreisanpassung bei einzelnen Anlagen die günstigste Variante. Besonders geeignet ist die Kreisanpassung daher für einzelne Windenergieanlagen, die über einen Zeitraum genauer beobachtet werden sollen.
Auch das Laserscanning ist bestens geeignet für diese Art von Deformationsmessungen. Eine einfache Messaufgabe im Außendienst und eine sehr gute Wirtschaftlichkeit bei sehr vielen Windenergieanlagen machen das Laserscanning zur idealen Lösung für große Windparks.